let’s waste time … Gratis bloggen bei
myblog.de

THE STORY


» NAME
Sparks
» VORNAME
Virginia Rose
» SPITZNAME
Virge
Wehe dem, der es wagt, sie Ginny zu nennen. Generell gesehen hat Virge eine Vorliebe dafür, Namen zu verunstalten, sie zu verniedlichen oder sie zu verschönern. Nur nicht bei ihrem eigenen Namen. Sie zieht es vor, schlicht Virginia oder Virge genannt zu werden, ihren Zweitnamen verschweigt sie einem komplett.


» ALTER
2o Jahre alt
» GEBURTSDATUM ´
13. April

» JOB
Kartenabreißerin in einem Kino
Kein Job, der einem viel Geld einbringt und eigentlich auch kein Job, der vielen Menschen Spaß macht – Virginia schon. Sie hatte auch andere Möglichkeiten, Geld zu verdienen, entschied sich aber für diesen schlecht bezahlten Job im Kino von San Francisco. Allerdings taucht sie da auch nur auf, wenn sie gerade Lust dazu hat.

» STUDIENRICHTUNG
Journalistik und Philosophie [beides im Zweiten Semester]
» SCHICHT
Mittelschicht
Virges Familie gehört eindeutig zur Oberschicht. Sie schwimmen in Geld und dieses Privileg genoss auch Virge einmal, bevor sie sich dazu entschied, ihrer Mutter nicht mehr alles recht zu machen. Mittlerweile ist sie auf sich selbst gestellt, da sie immer weniger Geld von ihrer Mutter bekommt – diese ist der Meinung, Virginia würde es für die falschen Dinge ausgeben.


» AUSSEHEN
Virginias Haut ist außerordentlich blass und wirkt in einem starken Kontrast zu ihren schwarzen Haaren und den dunklen Augen. Passend dazu schminkt sie sich die Augen gerne mit schwarzem Kajal nach und taucht ihre Lippen in einen blutroten Ton. Nicht umsonst nannte einer ihrer Exfreunde sie immer Schneewitchen.
» Größe:
Virge hat eine durchschnittliche Größe für ihr Alter. Sie misst stolze 1,73 m und ist somit weder groß, noch klein.
» Statur:
Auch ihre Statur könnte man als durchschnittlich bezeichnen. Sie ist schlank und einigermaßen gut gebaut. Alles in allem ist sie eigentlich recht zufrieden mit ihrer Figur.
» Augen:
Man sagt, die Augen sind der Spiegel zur Seele. Auf Virginia trifft das nicht direkt zu, da ihre Augen meistens ausdruckslos sind und erscheinen, als würde sie durchgängig apathisch ins Leere starren. Ihre Augen haben eine dunkelblaue, unauffällige Farbe. Ihr Todesblick ist mittlerweile legendär.
» Haare:
Was ihre schwarzen Haare angeht, ist das neunzehnjährige Mädchen ziemlich flexibel. Zur Zeit trägt sie diese ungefähr schulterlang. Es gab auch schon Zeiten, in denen Virge sie länger und in leuchtenden Farben wir rot oder blau getragen hat.
» Kleidung:
Auch Virges Kleidung ist eher unauffällig und meistens in dunklen Farben wie schwarz, braun und grau gehalten. Oft sieht man sie in einer dunklen Jeans und einem engen, schwarzen Rollkragenpullover. Andererseits gibt es aber auch Tage, an denen sie einen schwarzen Minirock, kombiniert mit gestreiften Kniestrümpfen trägt. Sie liebt es, ihre Outfits mit besonderen Feinheiten zu verzieren, sei es nun einem Haarreifen, einem Gürtel oder sehr viel Schmuck. Leute, die ihr auf dem Gang begegnen, gehen ihr meistens aus dem Weg, einzig und alleine wegen der dunkeln Farben und dem nicht so freundlichen Ausdruck, der die meiste Zeit auf ihrem Gesicht weilt.
Ihre Kleidung hängt ziemlich von ihrer aktuellen Tagesstimmung ab. Sie hat jedoch eine Abneigung gegen jegliche Markenklamotten und würde diese somit aus Prinzip schon nicht kaufen. Am liebsten shoppt sie sich durch kleine Shops am Ende der Straße, die kaum jemand kennt und in denen sie sich genug Zeit beim Aussuchen lassen kann.
» besondere Merkmale:
Einmal wäre da Virges außergewöhnlich blasse und nahezu makellose Haut, zum anderen ihre Vorliebe für Schmuck. Auch wenn sie keine Piercings oder ähnliches hat sieht man sie so gut wie nie ohne mindestens einer Kette um den Hals.


» FAMILIE
Der vermutlich schwierigste Teil, wenn man Virges Charakter beschreiben will. Ihre Familienverhältnisse sind nicht unbedingt die einfachsten und sie gibt gerne ihnen die Schuld, warum sie zu so einem seltsamen Mädchen geworden ist.
- Vater:
Wayne Sparks - 52 Jahre alt - Manager einer Immobilienfirma - Hobbygolfer - Fremdgegangen mit der Schwester von Virginias Mutter - jetzt liiert mit der 25-jährigen Candy - in Virges Augen das größte Arschloch, das die Welt je betreten hat
- Mutter:
Juliet Rose Vill - 49 Jahre alt - Vorsitzende eines Organisationskomitees der Stadt - kassierte bei der Scheidung von Wayne fast das gesamte Geld, das Haus und das Auto - ist zurzeit ledig, aber immer auf der Suche nach neuen Leidenschaften
- Geschwister:
Patricia Littleton - 23 Jahre alt - Schwester von Virginia - verheiratet mit Scott Littleton - lebt mit ihm und ihren drei Hunden zusammen in einer Villa am Stadtrand - versuchte früher immer, ihre Schwester mit angemessenen Männern zu verkuppeln

- Halbschwester:
Jennyfer Sparks - 3 Monate alt - Baby - Tochter von Virginias Vater und dessen neuen Freundin Candy - somit also Virges Halbschwester - Virginia hat nicht vor, irgendwann mal Kontakt zu ihr aufzunehmen
- andere Verwandte:
Samantha Skye Gosling - 45 Jahre alt - Schwester von Juliet Rose Skye Curlington - hatte ein Verhältnis mit dessen Ehemann - eigentlich verheiratet und Mutter von drei Kinder
- Neffe:
Christopher Jake Littleton - 2 Monate alt - Baby - Sohn von Patricia und Scott Littleton - auch zu ihrem Neffen hat Virge nicht gerade das beste, beziehungsweise gar kein Verhältnis


» CHARAKTER
{ 90 % aller Menschen sind bisexuell.
Nur 10 % davon leben ihre Sexualität aus.
...
Ich gehöre zu diesen 10 %.


Alles, was neu ist, ist gut. Alles, was neue Erfahrungen bringt, ist noch besser. Und alles, was dazu auch noch abenteuerlich ist, ist am besten! Am liebsten würde Virge in ihrem Leben alles einmal ausprobieren. Und um das zu schaffen, versucht sie jeden Tag neues.
Alles, was zu alltäglich werden könnte, langweilt sie an. Und wenn Virge gelangweilt ist, kann sie ziemlich ungemütlich, zickig und arrogant werden. Ansonsten tritt sie einem meistens geheimnisvoll entgegen. Sie versucht, anfangs so wenig wie möglich von ihrem Charakter preiszugeben. Auf den ersten Blick wirkt sie in ihren dunklen Klamotten ziemlich unsympathisch und viele werden bereits durch ihren Blick abgeschreckt.
Lernt man sie einmal besser kennen, stellt man fest, das sie fast ein normales Mädchen sein kann. Offen und freundlich. Was Geheimnisse anbetrifft, so sind diese nicht so gut bei ihr aufgehoben. Virge hat ein Faible dafür, andere zu verwirren oder an der Nase herumzuführen. Dafür schlüpft sie gerne in die verschiedensten Rollen, auch mal in die des braven Mädchens.
Ansonsten wirkt sie manchmal ziemlich gleichgültig auf einen. Wenn ihr Rock ein Loch hat, ist ihr das egal. Wenn ihr Buch gerade in den Tiefen des Sees ertrinkt, ist ihr das egal. Selbst wenn ihr Zimmer Feuer fangen würde, wäre ihr das egal, solange sie selber in Sicherheit ist.
Ihre größte Abneigung sind diese reichen und beliebten Mädchen, die von ihren Eltern und ihren Freunden alles bekommen. Solche, die um jeden Preis im Rampenlicht stehen wollen und alles für ein Fleckchen Aufmerksamkeit tun würden. Mit denen konnte sie noch nie etwas anfangen. Entweder ignoriert sie diese oder versucht sie, durch irgendwelche Sprüche zu provozieren. Manchmal amüsiert Virge sich auch einfach nur über diese Mädchen. Auch das hängt von ihrer Laune ab. Und ihre Laune kann sich ziemlich schnell ändern. Es kann vorkommen, das sie sich in einem Moment noch normal mit dir unterhält, und dir im nächsten Todesblicke zuwirft. Es bedarf nur unwichtiger Kleinigkeiten, um so einen Launenumschwung hervorzurufen.

» VORLIEBEN
- Dunkle Farben
- Sonnenuntergänge
- Alkohol
- Märchen
- Scharfes Essen
- Musik | Schallplatten und Plattenspieler
- Sauerkirschen
- Pfeffer
- Schmuck
- Das zu sagen, was sie gerade denkt

» ABNEIGUNGEN
- Fotografiert zu werden
- Verschönerungen ihres Namens
- Ihre Familie | besonders ihre Schwester
- Das Ticken einer Uhr | nervt sie
- Aufdringliche Menschen
- Salz
- Dauer-gute-Laune
- Constant smiling | aufgesetztes oder künstliches Lächeln
- Puppen
- Tanzen
- Jeglichen romantischen Kitsch
- Schwarze Katzen


» VORGESCHICHTE
Das Leben ist so eine Sache für sich. Ich glaube, ich mag es. Auch wenn es viele gemeine Überraschungen für dich bereithält. Die dich irgendwann eiskalt überrollen. Meistens dann, wenn du es am wenigsten erwartet hast. Plötzlich stehst du da. Weißt nicht, was du zu tun hast und du siehst zu, wie sich die Härchen auf deinem Arm ganz langsam aufstellen und du spürst den eiskalten Schauer, der deinen Rücken hinab läuft. Dann erst handelst du. Viel zu spät. Verhindern kannst du es nicht mehr. Das Leben ist zu schnell für dich.
Es wäre unnütz, hier zu erzählen, wann ich auf die Welt gekommen bin. Welches Wetter dabei herrschte. Oh, es hat geschneit? Heißt das jetzt, dass ich beim Schlafen im Normalfall Purzelbäume mache? Wie interessant, ich bin an einem Freitag den Dreizehnten geboren. Heißt das jetzt, ich sollte mir schon mal mein eigenes Grab schaufeln, weil mich jeden Moment der Sensemann mit einer Tasse Kaffee erwartet?
Du gehörst doch nicht ernsthaft zu den Leuten, die so einen Schwachsinn glauben, oder? Mein Beileid.
Zu deiner Beruhigung. Ich lebe noch. Habe neunzehn Jahre überlebt und so schnell wirst du mich auch nicht los. Selbst wenn: Der Tod ist nur ein weiteres Abenteuer, das es heißt, zu erleben.

Meine Kindheit ... Ist es jetzt wissenswert, ob ich ein Kindermädchen hatte? Ob ich mit Kuscheltier geschlafen habe und welche Größe meine Unterwäsche hatte? Sicher nicht. Mir ging es eigentlich ganz okay als Kind. Meine Eltern haben mich größtenteils in Ruhe gelassen und stattdessen meine ältere Schwester vertätschelt. Als ich klein war, habe ich darunter gelitten. Jetzt denke ich, das ich verdammtes Glück hatte. Meine Schwester selbst mochte ich noch nie. Sie war immer die Bessere, die Klügere, die Hübschere von uns beiden. Anfangs war mir auch das egal, aber die Sprüche der Nachbarn können einen ziemlich nerven. Man wird von allen verhätschelt und vertätschelt und später flüstern sie anderen zu, wie Leid ihnen doch die jüngere Tochter der Sparks tut. Ein ganz armes Mädchen. Wobei die Familie natürlich noch viel ärmer dran ist, mit einer wie ihr gestraft zu sein. Als Kind war ich nicht sonderlich hübsch und gut in der Schule sowieso nicht. Das war mir alles egal, hauptsache man ließ mich in Ruhe. Und das taten die meisten Menschen auch.
Mein Leben begann eigentlich erst spannend zu werden, als ich zwölf Jahre alt war. Mein Vater hatte damals einen Job in einer anderen Stadt und lebte deswegen drei Tage die Woche bei meiner Tante und deren Familie. Ich wusste, das sie eine Affäre hatten. Ich hatte sie zusammen gesehen. Aber ich konnte nicht zu meiner Mutter rennen, und ihr alles erzählen. Kennt ihr das Gefühl, wenn einem ein Blick mehr wehtut, als irgendwelche Worte?
Meine Mom ließ sich Zeit, bis sie dem ganzen auf die Schliche kam. Sie sah die Lippenstiftspuren auf dem Shirt meines Vaters nicht. Sie dachte sich nichts bei seinen Überstunden – und erst recht nicht bei seinen falschen Ausreden. Manchmal wollte ich einfach nur aufspringen und schreien. Sie fragen, ob sie blind war oder absichtlich darüber hinwegsah. Aber ich tat es nicht. Ich spielte weiterhin die nette Tochter und ließ mir nichts anmerken.
Schließlich erfuhr sie es durch eine Bekannte. Anschließend stellte sie meinen Vater zur Rede und er gestand. Zwei Wochen später teilte meine Mom mir mit, das sie sich von meinem Dad scheiden lassen würde. Sie nahm mir meine Schauspielerei ab, als ich ganz überrascht und entsetzt tat, von ihr zu erfahren, das mein Vater fremdging. Aber meine Mom gehört nicht zu den Menschen, die trauern oder die an der Vergangenheit hingen. Sie lebte nach dem Motto: In meinem Leben ist zur Zeit alles scheiße – aber irgendwas muss man doch daraus machen können.
Und das konnte man auch. Sie engagierte den erfolgreichsten Anwalt in der ganzen Stadt und zog meinem Dad vor Gericht die Klamotten aus. Jeden einzelnen Penny zog sie ihm aus der Tasche. Sie bekam das Haus, das Auto und uns Kinder. Was wir selber wollten, war doch egal. Hauptsache sie bekam, was sie wollte. Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, wäre ich trotzdem nicht zu meinem Dad gegangen. Ich mochte ihn noch nie wirklich. Sein Leben verlief so weiter, wie er es wollte. Er fand eine Frau, die meine Schwester sein könnte, und heiratete diese. Candy ... Das arme Ding versuchte mehrmals, den Kontakt zu uns aufzunehmen, aber vergeblich. Ich habe ihr von Anfang an gezeigt, was ich von ihr hielt. Damit ist sie wohl nicht so klar gekommen ...
Candy hat vor kurzem ihr erstes Kind von meinem Dad bekommen. Jennyfer Sparks. Ich bezweifle, das ich sie je zu Gesicht bekommen werde. Und ich will es auch gar nicht.

Meine Mom versuchte so zu tun, als würde alles wie immer weitergehen. Nach außen hin spielte sie ab und zu die trauernde, geschiedene Ehefrau, um Mitleid zu erregen. Dummerweise fielen da ziemlich viele Leute drauf rein, weswegen sie immer mehr Spaß daran fand. Ich selbst schottete mich immer mehr ab. Mein Charakter durchging eine ziemliche Wandlung, was zum Teil auch an den neuen Freunden lag, die ich gefunden hatte. Meine Klamotten wurden immer dunkler, meine Augen immer ausdrucksloser und meine Abenteuerlust immer größer. Ich wollte alles ausprobieren, egal was es war. Ich war dreizehn, als ich meine erste Zigarette rauchte und vierzehn, als ich zum ersten mal so richtig betrunken war. Am selben Abend schlief ich zum ersten mal mit einem Jungen. Und ich hatte Spaß daran!
Also machte ich weiter. Jedes Wochenende war ich auf Touren und hatte Spaß. Meine Mom sah anfangs darüber hinweg, meine Schwester versuchte mich wieder auf die richtige Bahn zu lenken. Dauernd wollte sie mich mit irgendwelchen schwachsinnigen Kerlen verkuppeln, die in ihrer Freizeit Krawatten trugen. Ätzend ... Sie ließ nicht locker und tut es eigentlich jetzt auch noch nicht. Vor einem Jahr heiratete sie den Börsenmakler Scott Littleton und zog mit ihm in eigene kleine Villa am Stadtrand. Da leben sie jetzt mit ihren drei Hunden und ich muss sie nicht mehr so oft sehen.
Meine schulischen Leistungen litten nicht unter meiner Wandlung. Auch weiterhin marschierte ich jeden Tag dort hin, schrieb gute Noten und machte meine Mom somit glücklich. Nur abends änderte sich meine Einstellung. Auch wenn ich es erst nicht unbedingt für notwendig hielt, bewarb ich mich nach der Schule an dieser Universität und wurde angenommen.
Seitdem lebe ich im Wohnheim, endlich von zu Hause weg. Das war es wahrscheinlich, wovon ich schon seit Jahren geträumt hatte. Den Drang, immer wieder neue Sachen auszuprobieren, habe ich immer noch. Und der wird wahrscheinlich auch erst dann in Frieden ruhen, wenn ich wirklich alles einmal getan habe.


» AVATARPERSON
Christina Ricci

» ÜBERNAHME
Nein

» WOHNSITUATION
Im Studentenwohnheim

» SONSTIGES
Nichts


f e m a l e

noelle matthews
lauren maloney
virginia sparks
lina valentine

m a l e

nathanael black
yves leyton

o t h e r s

Pixie
information